16. September 2019 – Moncton-Ludlow

Es wird auch hier in Kanada’s Osten langsam Herbst. Die ersten grünen Blätter verfärben sich in Richtung gelb und rot. Dies ist jetzt schon wunderbar anzusehen.

Unser Ziel heute waren die Hopewell Rocks mit ihren berühmten Gesteinsformationen, welche durch gezeitenbedingte Erosion entstanden sind. Das Gestein hier ist etwa 300 Millionen Jahre alt. Bei Ebbe kann hier der Meeresboden begangen werden. Dies ist wirklich sehr imposant! Der maximale Gezeitenunterschied beträgt hier etwa 16m! Momentan liegt der Gezeitenunterschied bei etwa 10.3m. Sehr imposant ist auch die Geschwindigkeit des Anstiegs, welche bis etwa 1m in einer Viertelstunde sein kann.

Hopewell Rocks
Wohl der bekannteste Felsen der Hopewell Rocks
Zwischen diesem und dem vorhergehenden Bild liegen knapp 2.5 Stunden
Hopewell Rocks
Hopewell Rocks
Hopewell Rocks
Hopewell Rocks
Hopewell Rocks
Hopewell Rocks
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Nachdem wir fast vier Stunden bei den Hopewell Rocks verbracht hatten, fuhren wir zu unserem Übernachtungsort in Ludlow. Die Unterkunft war sehr einfach in einer relativ alten Hütte direkt am Mirimichi-River. Für die Beheizung dieser Hütte hatte es nur einen alten Holzofen. So war es dann nicht ganz verwunderlich, dass die Kleider nachher nach Rauch rochen! Dieser Ort ist vor allem für Fischer sehr interessant, da es hier im Frühling und Herbst sehr viele Lachse haben soll. Im Gegensatz zu den gefangenen Forellen, dürfen hier die Lachse nicht behalten und müssen wieder ausgesetzt werden. Zudem darf hier nur mit (künstlichen) Fliegen gefischt werden.
In dieser Hütte gab es, wie du vermutlich schon bemerkt hast, kein WLAN.

Unsere Hütte

Autostrecke: 284km

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