17. April 2019 – Vancouver

So langsam aber sicher überwinde ich den Jetlag, ich konnte bis 7 Uhr schlafen! Gegen halb zehn geniesse ich ausführlich mein Sportlerzmorge – Kaffee mit Gipfel, passt doch! Oder doch nicht? Wie auch immer, heute mache ich noch keinen Sport!

Meine wichtigste Aufgabe heute ist Verpflegung einkaufen. Für mich ist das nur bedingt einfach, da ich sehr beschränkt Platz habe und auch noch nicht genau weiss, wovon ich wie viel benötige. Ich habe mich für verschiedene Müesli, Teigwaren, Nüsse und Saucen entschieden (unvollständige Aufzählung). Alles in allem reicht es für 2-3 Tage.

Eines der grösseren Schiffe im Hafen von Vancouver

Am Nachmittag laufe ich in den Hafen (für mich immer einer der Anziehungspunkte) und schaue mir, nebst den vielen Schiffen,  auch die Steam Clock an. Diese mit Dampf angetriebene wurde 1977 gebaut und ist einer der grossen Anziehungspunkte im sogenannten Gastown. Allerdings ist es keine rein mit Dampf angetriebene Uhr, es sind auch drei Elektromotoren verbaut. 
Die Geschichte dahinter: Nach Protesten gegen die Pläne des Bürgermeisters Tom Campbell, eine Autobahn durch Gastown, Chinatown und Strathcona zu führen, entschied sich die Stadt dafür, Geld in die Wiederbelebung von Gastown und die Renovierung der historischen Gebäude der Nachbarschaft zu investieren. Die 1977 errichtete Dampfuhr markiert den Abschluss des Revitalisierungsprojekts der Stadt.

Steam Clock im Gastown

Nun folgt die letzte Nacht in Vancouver. Mir gefällt diese Stadt eigentlich sehr gut. Allerdings habe ich von jeder noch so schönen Stadt auf der Welt nach drei Tagen mehr als genug. Mir ist das einfach viel zu laut und hektisch und es hat viel zu viele Menschen auf einer kleinen Fläche.