2. Juni 2019 – Winnipeg (Ruhetag)

Heute erwachte ich erstmals bereits um halb sieben Uhr. Viel zu früh, das geht gar nicht! Darum drehte ich mich um und es wurde dann acht Uhr, bis ich aufstand. Ich hatte in diesen anderthalb Stunden intensiv geträumt und es kommt nicht so oft vor, dass ich nach dem Erwachen noch den Inhalt des Traumes weiss. Auf jeden Fall war ich in Australien, aber mit dem Inhalt will ich euch nicht langweilen.

Wieder war draussen herrliches Wetter und darum stand ich relativ leicht auf. Ich machte mich auf zum Kaffee. Wie hier üblich in Winnipeg weht immer ein Wind, einmal mehr und einmal weniger, aber eben immer. Da ich ja nicht mehr Fahrrad fahre, ist und war mir die Windrichtung aber eigentlich egal.

Etwa 10 Eichhörnchen tummelten sich auf dem gleichen Baum
Jetzt sind die Buchennüsschen noch nicht so hart und schmecken scheinbar ziemlich lecker

Auf halber Strecke Richtung Downtown sah ich rechts und links dieser etwa 8-spurigen Strasse Polizeiautos stehen. Zudem waren die Querstrassen daneben abgeriegelt. So wie es aussah gab es vermutlich in der Nacht eine Schiesserei oder etwas ähnlich Gröberes, denn es waren Spurensicherungspunkte aufgestellt und es lagen noch Überreste von Material auf dem Boden. Die Polizei war übrigens auch noch auf meinem Nachhauseweg drei Stunden später an der gleichen Stelle präsent.

Spurensicherung

Nach einem Telefonat mit meinen Eltern (mein Vater hat die Videotelefonie über Whatsapp voll im Griff!) telefonierte ich auch noch mit Daniela. Sie macht mir ja von zu Hause aus laufend Vorschläge, was ich alles anschauen könnte. Das was sie herausgefunden hat fotografiert sie dann und legt die Fotos im OneDrive ab. So haben wir beide Zugriff – eine Supersache und ich bin enorm dankbar für ihre Hilfe.
Eine kleine Randbemerkung: Die Sache mit dem Heimweh habe ich übrigens momentan ziemlich im Griff….

Am Nachmittag lief ich noch in einen Umzug rein, den Pride Winnipeg 2019. Dieser sehr farbenprächtige Umzug steht für miteinander und füreinander verschiedener Hautfarben und Rassen. Der Umzug war sehr friedlich und vor allem sehr farbig. Mir kam er so vor wie eine Mischung aus Fasnachtsumzug und Loveparade, denn es hatte ziemlich alles dabei.

Der Umzug wird von der Polizei sowie etwa 15-20 knatternden Motorrädern angeführt

Den Nachmittag verbrachte ich wie gestern im „The Forks“ und wie gestern hörte ich der Musik zu und beobachte die Leute. Ich liebe es, Leute zu beobachten, wie sie angezogen sind, sich geben und bewegen.

Blick vom Aussichtsturm in „The Forks“ in Richtung Platz „The Forks“ und Assiniboine-River.
Blick vom Aussichtsturm aus in Richtung Downtown und Bahnhof

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