20. April 2019 – Hope (Ruhetag)

Bei strahlend schönem Wetter erwache ich um 7 Uhr. Das ist ja schon richtig spät für meine Begriffe! Nach einem einfachen Zmorge (Tee und Müesli) versuche ich, mein GPS-Gerät zu synchronisieren. Aber das blöde Ding will einfach nicht mehr seit ich gestern, wie von Garmin vorgeschlagen, das Update gemacht habe. Shit happens! Ich habe aber inzwischen herausgefunden, wie ich auch ohne automatisches synchronisieren an die Daten komme. Beim nächsten Bericht sollte es also wieder funktionieren. Dieses Geplänkel mit meinem GPS-Gerät dauert fast drei Stunden. Der Ball liegt jetzt bei Garmin und ich bin gespannt wie lange es geht, bis ich eine Antwort erhalten werde.

Den restlichen Tag verbringe ich mit Kleinigkeiten einkaufen, spazieren und lesen im wirklich schönen Park mitten im Dorf (~6000 Personen leben hier). Das Dorf selber gibt sonst nicht viel her. Breite Strassen (hier hat es ja genügend Platz) und mehrheitlich nicht sehr neue Häuser sind so die typischen Merkmale von Hope. Zudem fährt die Rail Canada am Dorfrand mit ihren Monster-Güterzügen vorbei. Und da es höchstens direkt neben dem Dorf Barrieren gibt und sonst nirgends, hupen diese Züge ziemlich lange und ausdauernd, auch mitten in der Nacht! Übrigens habe ich heute mal auf die Uhr geschaut und es dauerte fast zwei Minuten, bis der ganze Zug vorbei war. Soviel zur Länge des Zuges.

Lesen tue ich momentan das Buch „Sei du selbst und verändere die Welt“ von Dain Heer. Ich möchte das Buch nicht im Detail erklären, es werden aber sehr viele Fragen gestellt. Unter anderem diese: „Wer bin ich heute und welche grossartigen und herrlichen Abenteuer werde ich erleben?“. Eine passendere Frage zu meiner Situation gibt es kaum! Ein sehr inspirierendes Buch, ich kann es nur empfehlen!

Zum Znacht gehe ich dann in ein nahe gelegenes Restaurant. Salat und Nudeln mit viel Knoblauch – herrlich! Und Daniela merkt nicht mal, dass ich nach Knoblauch stinke…..

Chnoblispaghetti mit Chnoblibrot, mmmmhhhhhhh

Morgen geht es in die Berge. Die geplante Strecke ist nicht sehr lange (~45km), weist aber eine Höhendifferenz von etwa 1200m auf. Ohne Last mache ich sowas locker, mit Last sehe ich das als ziemliche Herausforderung an. Sofern ich dort anhalte wo ich geplant habe, werde ich morgen keinen Bericht auf meine Homepage stellen können, denn dann übernachte ich erstmals im Zelt. Der Bericht wird aber folgen.

3 Antworten auf „20. April 2019 – Hope (Ruhetag)“

  1. Lieber Urs,

    schön, dass Du uns an Deiner Reise teilhaben lässt :-).
    Denk immer daran: in Gedanken schieben wir das schwere Gepäck mit!

    Liebe Grüsse,
    Silke
    UPGREAT AG

  2. Lieber Urs
    So viele Menschen haben Dir schon geschrieben, die Deine doch sehr ungewöhnliche Reise verfolgen. Auch wir sind dabei, doch das in Worte ausdrücken ist gar nicht so einfach. In Gedanken sind wir ja stets bei Di9r und schicken Dir einen guten Schutzengel, der Dir immer wieder die nötige Kraft fürs Weitermachen schenkt, aber auch die Intelligenz, den guten Weg zu finden. Gib Sorge zu Dir, es gibt viele Menschen, die auf Dich warten. Und freu Dich am Erlebten.
    Frohe Ostern wünschen Dir Mami und Papi

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