23. September 2019 – Happy Valley-Goose Bay – Port Hope Simpson

Wie du weiter unten sehen kannst, waren heute eine ganze Menge Kilometer zu bewältigen. Das Navigationsapp Tomtom gab uns 5 Stunden 10 Minuten an, Google Maps teilte uns aber mit, dass es für die gleiche Strecke 7 Stunden 5 Minuten benötige.

So sah es noch kurz nach dem Start aus

Wir machten uns ca. 10 Uhr auf den Weg in Richtung Südosten. Im Rücken schien die Sonne, vor uns hingen ziemlich schwarze Wolken. Auch heute war wieder der Weg das Ziel. Eilig hatten wir es nicht. Die Landschaft war auf weiten Strecken nicht mehr so abwechslungsreich wie die letzten Etappen. Ziemlich genau 100km nach dem Start begann die Schotterpiste. Diese Schotterpiste zog sich dann über etwa 220km hin und war durch ziemlich viele Baustellen unterbrochen. Bei einigen Baustellen mussten wir anhalten und warten. Die Piste war auch bei weitem nicht mehr so gut befahrbar wie die letzten Schotterpisten. Zu dieser Strecke muss man übrigens noch wissen, dass sie erst seit 2010 für den öffentlichen Verkehr freigegeben wurde. Die Strecke wird unserer Meinung nach noch ziemlich lange eine Baustelle sein.

Kurz nach dem Start war die Sonne noch im Rücken
Voraus sah es teilweise dramatisch aus, war es aber nicht. Es regnete nur sehr wenig
Eine der vielen Baustellen. Die maximale Wartezeit betrug knapp 15 Minuten
Irgendwo unterwegs

Etwa 40km vor dem Ziel wechselten wir die Zeitzone. Neufundland und ein kleiner Zipfel von Labrador (in welchem wir uns jetzt befinden) sind gegenüber dem restlichen Labrador um 30 Minuten voraus. Zu Mitteleuropa sind es darum jetzt 4.5 Stunden.

Wir befinden uns momentan im gelben Feld oben links
Kurz vor dem Ziel sieht es so aus. Hier sehen wir auch erstmals die Kanadatannen. Im Gegensatz zu den Schwarzfichten sind diese Bäume von wesentlich harmonischer Form und komplett grün
Im Vordergrund Kanadatannen, im Hintergrund über den ganzen Hügelzug gelb verwelkende Birken

Nach knapp 6.5 Stunden reiner Fahrzeit trafen wir dann in Port Hope Simpson ein. Dieses Dorf ist sehr klein und beherbergt nur etwa 400 Einwohner. Wir wohnen für eine Nacht im einzigen Hotel dieses Dorfes.

Autostrecke: 406km

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